„Elemental“, das neue Album von Taimane Gardner

Es gibt Menschen, die spielen die Ukulele virtuos. Und es gibt Menschen, die machen aus der Ukulele ein Erlebnis. Taimane Gardner vereint beides auf eine Weise, die in Erinnerung bleibt. Ihr neues Album Elemental ist gerade erschienen und wie bereits das Cover verrät, ist es ein bunter Strauß der unterschiedlichsten musikalischen Stile.

Elemental von Taimane Gardner (Album Cover)

Taimane – ihren Nachnamen Gardner scheint sie aus Marketing-Gründen mittlerweile abgelegt zu haben – entführt uns mit ihrer Musik in andere Welten. Wie es scheint mit jedem Stück in eine andere. Wer sie kennt, weiß: Sie schreckt nicht davor zurück, bekannte klassische Stücke wie Beethoven’s Für Elise in ihre Performance zu integrieren; nur damit man im nächsten Stück das Theme von Mission Impossible heraushört. Sie hält sich nicht an Konventionen und das tut ihrer Musik gut.

Vielseitigkeit, Temperament und Hingabe

Was Taimane besonders macht, ist ihre Vielseitigkeit. Bei Taimane fällt es schwer, ihrer Musik den Stempel einer Stilrichtung aufzudrücken. Ihr neues Album, Elemental, ist keine Ausnahme. Es finden sich darauf unter anderem Elemente (pun intended) der klassischen, lateinamerikanischen und hawaiianischen Musik. Man fühlt sich genauso an Flamenco erinnert wie an die sanften Strandklänge, die die Ukulele weltberühmt gemacht haben.

Die Stücke sind übrigens nicht ausschließlich instrumental, sie werden teilweise durch ihren eigenen Gesang unterstützt. Und natürlich durch ihre Gitarristin Jasmine „Jazzy Jaz“ Skurtu sowie ihren Perkussionisten Jonathan Heraux. Wobei Taimane selbst bereits ein Gesamtkunstwerk ist und eigentlich keine Unterstützung benötigt.

Während Taimane normalerweise sehr häufig auf ihrer typischen 5-String-Ukulele von Kamaka spielt, kommt sie auf diesem Album nur selten zum Einsatz. Sie spielt vor allem auf einer Baritone-Ukulele aus Mango, die der Instrumentenbauer Peter Gillies für sie hergestellt hat.

Die folgenden Stücke sind auf dem Album enthalten:

  • Water • 5:14
  • Fire • 4:07
  • Air • 4:40
  • Mother (Earth) • 4:28
  • Hades (Pluto) • 3:34
  • Ether • 3:56
  • Atlantis • 4:10

Das Album ist überall verfügbar, wo es Musik gibt. Zum Beispiel hier:

Mehr über die Künstlerin kannst du hier herausfinden:

Übrigens: Taimane wird nicht englisch ausgesprochen, sondern thai-mah-ne. Bei Spotify solltest du nach „Taimane“ und nicht nach „Taimane Gardner“ suchen, sonst wirst du sie vermutlich nicht finden.

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