Findest du die Ukulele zu schwierig? 8 Gründe, woran es liegen kann.

Bekommt man von allen Seiten immer wieder gesagt, wie einfach doch die Ukulele zu lernen sei, dann kann das negative Auswirkungen haben. Denn immer, wenn etwas nicht auf Anhieb klappt, fragt man sich, ob man wohl einfach zu untalentiert für dieses Instrument ist.

Dabei hat nie jemand behauptet, dass sich die Ukulele von alleine über Nacht lernt. Wie bei jedem Instrument muss man viel Zeit und Geduld investieren, bis man es vernünftig und sicher spielen kann. Die Ukulele hat bloß den Vorteil, dass die Hürden niedriger sind als bei vielen anderen Instrumenten. Zum perpetuum mobile macht sie das deshalb aber noch lange nicht.

8 Gründe, woran es liegen kann

Wenn du dennoch das Gefühl hast, dass du einfach nicht weiterkommst, obwohl du schon seit Wochen jeden Tag fleißig übst, dann helfen dir vielleicht die folgenden Tipps weiter.

Ukulele zu schwierig? (Foto: Frau sitzt mit Ukulele auf dem Dach eines blauen Autos)

1. Es liegt an deiner Ukulele. (Und nicht an dir. Yay!)

Fangen wir mit einem Grund an, für den du nichts kannst. Wobei, eventuell schon. Aber es liegt wenigstens nicht an deinen Fähigkeiten. Du hast womöglich die falsche Ukulele gekauft und dir das Leben unnötig schwer gemacht.

Man kann die Qualität von Produkten nicht immer vom Preis abhängig machen, aber bei den gefühlt Millionen von Modellen ist es der einzige allgemeine Richtwert, den ich dir bieten kann. Und wenigstens trifft er fast immer zu.

Hast du eine Ukulele für rund 30 € gekauft, liegt es in jedem Fall an der Ukulele. Denn du hast eigentlich gar keine Ukulele gekauft, sondern ein Spielzeug. Hiermit ist es nahezu unmöglich, das Ukulelespielen zu lernen.

Ab etwa 75 € beginnen Ukulelen, die noch immer nicht gut, aber zumindest spielbar sind. Ab rund 175-200 € bist du im sicheren Anfängerhafen, hier ist wenigstens auch schon die Decke des Korpus aus Massivholz. Für 500-700 Euro bekommst du schon ein Instrument, das vollständig aus Massivholz besteht, dessen Saitenlage in der Regel zudem noch einmal spürbar besser ist. Und die wirklich guten Ukulelen gehen etwa im vierstelligen Bereich los. Die spielen sich butterweich. Das als kurze, sehr rudimentäre und sicherlich nicht alle Einzelfälle berücksichtigende Übersicht.

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„Aber mir geht es doch nicht so um den Klang, ich will doch erst mal nur das Spielen lernen!“ Und genau das ist der Punkt. Bei der Ukulele (und anderen Saiteninstrumenten) gibt es etwas, das sich Saitenlage nennt. Damit ist der Abstand zwischen Bundstäbchen und Saite gemeint, also: Wie viele Blatt Papier passen zwischen Griffbrett und Saiten? Je mehr Platz dazwischen ist, desto mehr Kraft brauchst du, um einen vernünftigen Klang zu erzeugen.

Je günstiger die Ukulele, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Saitenlage miserabel ist. Denn die lässt sich in einer Produktion vom Fließband kaum richtig einstellen, das ist ein Vorgang, für den Handarbeit benötigt wird. Und die kostet Geld.

In gewissem Maße kannst du deine Anschaffung jedoch noch retten: Lass die Ukulele von einem Instrumentenbauer anpassen. Das kostet vielleicht 15-30 Euro, kann aber einen gewaltigen Unterschied ausmachen. Generell solltest du alle Ukulelen einstellen lassen, die im zwei- oder dreistelligen Preisbereich liegen, da es hier meist noch relativ viel Potenzial gibt.

Saiten über Saiten (Foto: Gesicht einer Frau von Fäden eingeschnürt)

2. Du könntest leichter bespielbare Saiten nutzen.

Die Kraft, die du für das Herunterdrücken der Saiten benötigst, hängt aber nicht nur von der Saitenlage ab. Sondern auch von der Zugkraft der Saiten. Saiten, die nicht eine ganz so hohe Zugkraft aufweisen, lassen sich leichter spielen und müssen übrigens nicht einmal schlechter klingen – oftmals klingen sie sogar besser.

Persönlich kann ich dir die Worth Strings (Clear) hier sehr empfehlen. Sie haben bei mir noch einmal einen großen Unterschied ausgemacht. Aber das hängt alles stark von deinen persönlichen Präferenzen ab. Auch was den Klang betrifft. Probier verschiedene Hersteller aus, bis du die für dich und deine Ukulele optimalen Strings gefunden hast (weitere gute Marken sind z.B. Aquila und D’Addario).

Verschiedene Größen (Foto: Orangefarbene Kürbisse in unterschiedlichen Größen)

3. Du hast dich für die falsche Größe entschieden.

Mir erzählte vor kurzem ein Mitarbeiter eines Musikfachgeschäftes, dass vor einiger Zeit ein Kunde zu ihm kam. Er war frustriert, weil er seit Jahren probiert hatte, die Ukulele zu lernen, es aber einfach nicht klappen wollte. Es stellte sich heraus, dass er eine Sopranukulele gekauft hatte.

Versteh mich nicht falsch, Sopranukulelen sind ganz tolle Instrumente. Aber sie werden aus vollkommen unerfindlichen Gründen immer wieder Anfängern empfohlen. Als wäre es so, dass man sich die größeren Modelle mit mehr Erfahrung erst noch verdienen müsse.

Dabei sind Concert- und vor allem Tenor-Ukulelen für Anfänger sehr viel leichter zu spielen. Sie liegen den meisten Menschen (außer Kindern) deutlich besser in der Hand und die Hände haben mehr Platz auf dem Griffbrett.

Aber es kommt nicht nur auf die Größe der Ukulele selbst an, sondern auch auf die Breite des Halses bzw. Griffbretts. Manche empfinden sie sogar als noch wichtiger: Je breiter das Griffbrett, desto weiter können die Saiten auseinanderliegen. Desto einfacher ist es, selbst mit etwas fleischigeren Fingern nur die Saiten zu treffen, die man auch tatsächlich treffen will.

Die Größe lässt sich leider im Nachhinein nicht verändern, hier hilft nur: in den Sauren Apfel beißen und verkaufen. Und beim nächsten Kauf stärker auf die richtige Größe zu achten. Denn nur weil die Sopran so putzig aussieht, ist sie nicht unbedingt das optimale Instrument.

Tipp: Es gibt auch Zwischenformen wie Longneck-Ukulelen. Willst du also eine Sopran spielen, aber ist sie dir zu kurz, wäre das eine Alternative. Manche Sopranukulelen, gerade im höherwertigen Bereich, haben auch Hälse, die genauso breit sind wie bei der Tenor. All das können wunderbare Kompromisse sein, wenn es unbedingt eine Soprano sein soll.

Haltung bewahren (Foto: Frau macht Yoga-Übung vor einem Gebäude)

4. Da stimmt etwas mit deiner Haltung nicht.

Kannst du dir vorstellen, dass die meisten Probleme, die Anfänger beim Lernen der Ukulele haben, von der falschen Haltung herrühren? Es klingt immer spießig, wenn man darauf hinweist. Aber die richtige Haltung hat enorme Auswirkungen darauf, wie schnell und gut du die Ukulele spielen lernst.

Zuerst: Kauf dir einen Gurt. Die Ukulele ohne Gurt spielen zu wollen ist falscher Ehrgeiz. Es ist unheimlich anstrengend, weil du sie derart stark mit deinem rechten Arm an deinen Körper klemmen musst, damit der Hals auch ohne Support der linken Hand in der Luft steht. Tut er das nicht und muss deine linke Hand mithelfen, dann wird das Greifen von Akkorden zur Qual. Außerdem kannst du dir damit auf lange Sicht wirklich ernstzunehmende orthopädische Probleme an Land ziehen.

Schau aber auch, dass du die Ukulele „richtig“ am Körper hältst. Sie ist keine Gitarre, wir spielen sie also nach Möglichkeit nicht auf Gürtelhöhe. Und auch nicht waagerecht. Sie ist üblicherweise deutlich diagonal ausgerichtet und wird knapp unterhalb der Brust gespielt.

Erst wenn die linke Hand ganz bequem und ohne Mühe am Griffbrett entlang wandern kann – ohne den Hals halten zu müssen! –, kann sie sich auf das Lernen der Akkorde konzentrieren. Die Aufgabe ist für sie schwierig genug.

Ukulele Haltung, Finger der linken Hand, richtig (Nahaufnahme)

5. Die Akkorde, die du gewählt hast, sind zu schwierig.

Beim Lernen der Ukulele ist man den unterschiedlichsten Einflüssen ausgesetzt. Manche lernen nach einem Buch. Andere danach, was ihre Lieblingssongs sind. Wieder andere machen Videokurse.

Während die meisten Materialien gut zum Lernen geeignet sind, gibt es auch manche, bei denen ich mich frage, was sich der Autor wohl dabei gedacht hat. Da werden dann Akkorde beigebracht, die entweder zu schwierig oder nicht gerade praxistauglich sind.

Manche Schüler schießen aber auch selbst über das Ziel hinaus und wollen unbedingt die Akkorde ihres Lieblingsliedes lernen, ganz egal wie schwierig das ist. Auch wenn du viel Motivation hast, solltest du das noch ein wenig aufschieben, sonst ist Frustration vorprogrammiert.

Beginn erst einmal mit den Akkorden C, Am, F und G. In dieser Reihenfolge. Für C und Am benötigst du nur einen einzelnen Finger. Aber auch das kann erst einmal ein Problem darstellen – es muss also ebenfalls regelmäßig geübt werden. Der F-Akkord ist noch relativ leicht, für ihn benötigst du zwei Finger. Und ein wenig anspruchsvoller ist erst der G-Akkord, für den du drei Finger benötigst.

Mit anderen Akkorden solltest du dich nicht beschäftigen, bevor diese vier sitzen. Und zwar klanglich und technisch sauber. Das Schöne ist: Mit diesen vier Akkorden kannst du bereits Tausende von modernen und älteren Songs spielen.

Zu frühes Fingerpicking (Foto: Mädchen krault Katze unter dem Kinn)

6. Du hast direkt mit dem Fingerpicking begonnen.

Ich habe etwas Probleme mit dem Ansatz, Schülern zuerst das Fingerpicking beizubringen. Quasi parallel zu den Akkorden.

Zum einen glaube ich, dass ein Großteil der Schüler schon richtig glücklich wäre, wenn er seinen Gesang mit der Ukulele begleiten könnte. Und dafür reichen (vier) Akkorde und ein Strumming Pattern allemal aus.

Zum anderen ist Fingerpicking verhältnismäßig schwierig, wenn man es mit einfachen Strumming-Techniken vergleicht. Und wer die ersten Akkorde noch nicht einmal sicher greifen kann, der sollte an Fingerpicking eigentlich keinen Gedanken verschwenden.

Es gibt keinen Grund, nicht erst später mit dem Fingerpicking anzufangen. Manche spielen ihr Leben lang Ukulele und haben kaum Fingerstyle gespielt, sondern immer nur Akkorde gelernt und gespielt.

Ganz gleich wo dein Weg hinführen soll, an den Akkorden kommst du nicht vorbei. Und es ist vollkommen in Ordnung, sich erst einmal nur darauf zu konzentrieren und das Fingerpicking später hinzuzunehmen. Dann, wenn man dafür bereit ist.

Unsauberkeiten beseitigen (Foto: Badewanne und Palmenblätter)

7. Es haben sich Unsauberkeiten eingeschlichen.

Vor allem wenn man sich Instrumente selbst beibringt, muss man sehr, sehr kritisch mit sich selbst sein. Gerade so kritisch, dass man alle Fehler bemerkt, aber dass man sich nicht so fertig macht, dass man kein Selbstvertrauen entwickelt. Eine Gratwanderung.

In der Natur des Menschen liegt, dass er neugierig ist und dass er weiterkommen will. Das verleitet manche Schüler dazu, zu schnell vorzugehen. Da wird dann bereits F gelernt, obwohl C und Am noch nicht einmal sitzen. Da werden dann Fingerübungen schnell gespielt, obwohl sie langsam noch nicht einmal klappen.

Ich saß einmal in einem Portrait-Zeichenkurs. Ich zeichnete sehr schnell und die Dozentin wies mich darauf hin, dass ich mir mehr Zeit lassen solle. Die Schnelligkeit komme von allein. Und sie hatte recht. Ich war zum einen ungeduldig und zum anderen wollte ich kompensieren, dass ich beim Zeichnen von Portraits noch Probleme hatte. Bei einem wilden Stil mit schnellen Strichen fiele das vielleicht nicht so auf.

Setz dir Langsamkeit als oberste Prämisse. Ja, ich weiß, du willst Songs lernen, und zwar besser gestern als heute. Ein gutes Fundament baust du aber dann auf, wenn du gründlich vorgehst. Wenn du erst zum nächsten Akkord übergehst, wenn du die vorigen mit verbundenen Augen spielen kannst. Wenn du Übungen erst dann versuchst, schnell zu spielen, wenn sie langsam einwandfrei klappen.

Zu viel auf einmal (Foto: Ein Glas mit Süßigkeiten)

8. Du wolltest zu viel auf einmal.

In eine ähnliche Kerbe wie der vorige Grund schlägt auch dieser. Dass alles immer möglichst schnell gehen muss, führt leider auch dazu, dass wir uns generell zu viel auf einmal vornehmen.

Da werden dann Akkorde und Strumming Patterns geübt und obwohl bisher nichts richtig klappt, wird direkt der Gesang hinzugenommen. Damit ist Chaos vorprogrammiert. Das klappt nur in den seltensten Fällen.

Auch wenn du es nicht glaubst, aber Ukulele zu spielen und nebenbei zu singen ist für jemanden, der das nicht geübt ist, höchst anstrengend. Das liegt daran, dass weder das, was die linke Hand macht, noch das, was die rechte Hand macht, in irgendeiner Form zur Normalität geworden ist. Duschen machst du dein Leben lang, deshalb kannst du nebenbei singen. Aber die Ukulele verlangt dir am Anfang viel Aufmerksamkeit ab (und spielt sich später von ganz allein).

Der Gesang sollte erst dann hinzukommen, wenn Akkorde und Strumming Pattern so sicher sitzen, dass ich dir im Schlaf eine Ukulele in die Arme legen könnte und du ohne aufzuwachen mit dem Spielen beginnen würdest. (Keine Sorge, dass mache ich nur stichprobenhaft und nur im Raum NRW.)

Dieser Grundsatz gilt für alles: Nimm dir nicht zu viele Akkorde auf einmal vor. Nicht zu viele Strumming Patterns. Und schon gar nicht den Gesang. Oder das Fingerpicking. Akkorde und das erste Strumming Pattern werden dich am Anfang mehr als genug auslasten. Akzeptier das und widme dich diesen beiden Teilen intensiv. Du wirst feststellen, dass du viel schneller Songs spielen lernst als die, die von Anfang an alles auf einmal wollen.

Woran es höchstwahrscheinlich NICHT liegt

Leider denken wir nicht ausschließlich rational. Und so kommen wir schnell auf allerlei Gründe, woran es liegen könnte, dass das mit der Ukulele einfach nicht klappen will. Ich kann dir aus objektiver Sicht aber versichern, dass es an den folgenden Gründen ganz bestimmt nicht liegen wird.

Untalentiert (Foto: Affe wirkt eingeschnappt)

a) Du bist untalentiert.

Es gibt kein Talent. Talent ist eine Erfindung des Menschen. Niemand wird mit irgendeinem Talent für irgendetwas geboren. Wir haben nicht alle dieselben Voraussetzungen was unsere familiäre Unterstützung, unseren finanziellen Background und unsere sozialen Kontakte angeht. Aber dass irgendjemand mit irgendeinem Talent geboren wird, ist längst wissenschaftlich widerlegt.

Das, was wir für Talent halten, ist Übung. Selbst wenn von vermeintlichen Wunderkindern gesprochen wird, liegt das nicht an einer besonderen Gabe. Diese Kinder haben sich nur (zufällig) mit den richtigen Dingen umgeben. Zum Beispiel gab es in der Familie vielleicht schon immer ein Klavier oder es wurde viel Musik gehört. Es geht darum, sich mit Themen auseinandersetzen (in welcher Form auch immer) und die einzelnen Elemente zu üben.

Wenn du also glaubst, musikalisch oder ukulelistisch untalentiert zu sein, dann liegt das nur daran, dass du dich bislang nicht genügend damit auseinandergesetzt hast. Oder noch nicht auf die effektivste Art und Weise.

Das Gute daran ist: Im Gegensatz zum Talent kannst du daran etwas ändern. Es gibt keine Über-Nacht-Lösung, aber es gibt Wege, die dich zu deinem Ziel führen werden. Je effektiver du dabei vorgehst, desto schneller wirst du es erreichen.

Das Schlechte daran ist: Es ist ebenso erwiesen, dass allein der Glaube daran, dass Dinge wie Talent oder Intelligenz sich nicht ändern ließen, bereits eine riesige Hürde im Leben darstellt. Deshalb sind die, die du als talentiert betrachtest, ganz oft Menschen, die der Meinung sind, dass man Intelligenz steigern und Talent entwickeln kann. Wenn du mehr zu dem Thema wissen willst, empfehle ich dir das Buch Mindset von der Stanford-Professorin Carol Dweck.

Zu wenig Kraft (Foto: Junger Mann zieht an einem Bootstau)

b) Du hast zu wenig Kraft.

Ich kenne winzig-kleine Kinder, die Ukulele spielen können. Dass es also daran liegt, dass du zu wenig Kraft hast, ist sehr, sehr unwahrscheinlich. Hier müsste schon ein pathologischer Zustand vorliegen, der weit über ein bisschen Arthritis hinausgeht.

Lass dich von solchen Gedanken nicht dazu verleiten, ein Instrument aufzugeben. Die allermeisten Menschen befinden sich in einer körperlichen Konstitution, in der sie entweder genügend Kraft haben oder die benötigte Kraft erwerben können. Das sollte also keine Ausrede sein. Genauso wenig wie ein hohes Alter.

Übrigens: Für das Herunterdrücken der Saiten brauchst du im Allgemeinen viel weniger Kraft, als du vielleicht annimmst. Du musst die Saiten nicht bis auf das Griffbrett durchdrücken, sie müssen nur das Bundstäbchen berühren. Wenn du die Saiten an der richtigen Stelle greifst und einen moderaten Druck ausübst, dann wirst du mit Sicherheit einen sauberen Ton erzeugen.

Falls nicht, ist die Wahrscheinlichkeit übrigens sehr hoch, dass es an der Ukulele oder den verwendeten Saiten liegt.

Zu klein oder zu groß (Foto: Winziger Frosch sitzt auf einem Finger)

c) Deine Hände/Finger sind zu klein/groß.

Auch dass die Größe der Hände oder Finger irgendeine Rolle spielt, ist ein Mythos. Dafür gibt es viel zu viele stark beleibte Ukulelespieler, die auf den winzigsten Sopranukulelen die kompliziertesten Stücke spielen. Alles eine Frage der richtigen Technik.

Es ist allerdings in der Tat so, dass die Größe der Ukulele und die Breite des Halses bzw. Griffbretts einen entscheidenden Einfluss darauf haben können, wie schnell du die Ukulele darauf lernen kannst.

Hast du die für deine körperliche Konstitution optimalen Maße gewählt, dann machst du dir das Erlernen des Instrumentes definitiv ein großes Stück leichter.

Quellen der verwendeten Bilder (in der Reihenfolge ihrer Platzierung):

  • shutterstock.com / Chester-Alive (ID: 1066162805)
  • unsplash.com / Noah Buscher (@noahbuscher)
  • unsplash.com / Justin Lynch (@jlynch)
  • unsplash.com / Jen Armstrong (@zen_armstrong)
  • unsplash.com / Veronika Homchis (@veronikapanda)
  • unsplash.com / Jared Rice (@jareddrice)
  • unsplash.com / Joanna Kosinska (@joannakosinska)
  • unsplash.com / Kevin Goodrich (@kevgoodrich)
  • unsplash.com / Stijn Swinnen (@stijnswinnen)
  • unsplash.com / Sergiu Nista (@sergiunista)
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